Pfändungsrecht

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pfändungsrecht - Infos und Rechtsberatung

Das Pfändungsrecht gehört zum Recht der Zwangsvollstreckung. Die Zwangsvollstreckung wiederum ist das Recht des Gläubigers, eine Forderung gegen einen Schuldner mit staatlichem Zwang durchzusetzen. Der staatliche Zwang erfolgt über das Tätigwerden des Gerichtsvollziehers, der sich notfalls sogar der Hilfe der Polizei bedienen kann. Notwendige Voraussetzung auf Gläubigerseite ist ein so genannter Titel. Das ist entweder ein Gerichtsurteil oder ein gerichtlicher Vergleich, ein Vollstreckungsbescheid als Folge eines unwidersprochenen Mahnbescheides oder auch eine notarielle Urkunde. Meistens geht dem eine unbeglichene Rechnung voraus oder ein nicht bedienter Kreditvertrag oder ähnliches. Der Gläubiger hat dann die Möglichkeit, entweder den Gerichtsvollzieher direkt loszuschicken, eine Konto- oder Gehaltspfändung einzuleiten ("Drittschuldnerpfändung") oder aber in das Vermögen des Schuldners zu pfänden, falls vorhanden. Ist der Schuldner vermögenslos oder "amtsbekannt pfandlos", wie es in der Sprache der Gerichtsvollzieher heißt, kann der Gläubiger beantragen, dass es die so genannte Eidesstattliche Versicherung - früher Offenbarungseid- abzugeben hat. 

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