Pfändungsabzug

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pfändungsabzug - Infos und Rechtsberatung

Der Pfändungsabzug bezieht sich in der Regel auf die Pfändung von Geldforderungen in den Fällen, in denen sich der Gläubiger die Forderungen seines Schuldners gegen einen Dritten, den sogenannten Drittschuldner, zur Einziehung überweisen lässt.

Am bekanntesten ist dabei der Pfändungsschutz bei Arbeitseinkommen. Abhängig von der Zahl der unterhaltsberechtigten Personen muss dem Schuldner ein bestimmter Betrag zur freien Verfügung bleiben und ist damit unpfändbar. Die nicht pfändbaren Beträge sind einer Tabelle zu entnehmen; sie werden in unterschiedlichen Abständen an die Geldwertentwicklung angepasst.

Unpfändbar sind darüber hinaus auch andere Bezüge, wie zum Beispiel die Hälfte des Lohns für Überstunden, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und einige weitere Bezüge, die in § 850 a der Zivilprozessordnung (ZPO) aufgeführt sind.

Daneben gibt es noch bedingt pfändbare Bezüge, die wie Arbeitseinkommen gepfändet werden können, wenn der Gläubiger anderweitig Befriedigung seiner Forderung nicht erlangt. Hierzu gehören beispielsweise Unterhaltsrenten und die weiteren in § 850 b ZPO genannten Einkünfte.

Bei Fragen zum Pfändungsabzug geben Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline AG gerne Auskunft.


Einen Anwalt fragen  

Zwangsvollstreckungsrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Diese Anwälte beraten Sie gerne