Zwangsvollstreckungsrecht: Alle Infos und Beratung vom Anwalt

Egal ob durch Nachlässigkeit oder eigene Schuld: Jeden kann eine Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher treffen. Die Zwangsvollstreckung ist ein Verfahren im deutschen Rechtssystem, bei dem ein Schuldner dazu gezwungen wird Geld oder Sachwerte an einen Gläubiger abzugeben, um eine bestehende Schuld zu tilgen. Dies ist nicht nur bei privaten Schulden, wie zum Beispiel einer Zwangsvollstreckung von GEZ Gebühren oder bei nicht gezahlten Kreditkartenabrechnungen möglich, sondern auch bei Firmeninsolvenzen (im Volksmund auch „Firmenpleite“).

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Eine Zwangsvollstreckung ist ein starker Einschnitt in Ihren persönlichen Besitz. Denn auch sensible Informationen, wie beispielsweise Ihre Kontostände, spielen eine große Rolle. Sie unterliegt daher einem strengen gesetzlichen Rahmen. Die gesetzlichen Regelungen hierzu finden Sie im sogenannten Zwangsvollstreckungsrecht. Dieses regelt die Verfahren und Voraussetzungen zur zwangsweisen Durchsetzung der Ansprüche eines Gläubigers gegenüber einem Schuldner. Das Zwangsvollstreckungsrecht setzt sich mit Vorgängen zwischen natürlichen Personen und juristischen Personen, also Firmen, Vereinen oder Institutionen, auseinander. Deshalb ordnet man es unter dem Zivilrecht oder Privatrecht ein.

Zwangsvollstreckungstitel, Gerichtsvollzieher & Vollstreckungsbescheid: Das müssen Sie wissen

Bevor es zu Vollstreckungsmaßnahmen durch einen Gerichtsvollzieher kommen kann, muss ein ganzes Verfahren an Vorgängen durchlaufen werden. So benötigt ein Gläubiger den sogenannten Vollstreckungstitel, welcher nur durch ein Gericht vergeben werden kann. Im Voraus wird in einem gerichtlichen Verfahren jedoch erst geklärt wie es um das Vermögen des Schuldners bestellt ist. Hat er eventuell Konten oder sogar Aktiendepots, mit denen die Schuld bezahlt werden kann? Vielleicht sind auch Immobilien oder Fahrzeuge vorhanden, die verkauft werden können? Oftmals kommt es hier zu Vergleichen oder Kostenfestsetzungsbeschlüssen, die eine Zwangsvollstreckung überflüssig machen.

Weigert sich der Schuldner jedoch oder zeigt sich unkooperativ, kommt es zum oben angesprochenen Vollstreckungstitel und gerichtlich angeordnetem Vollstreckungsbescheid. Neben den Schulden kommen dann auch noch die Kosten der Zwangsvollstreckung auf den Schuldner zu.

Weitere Informationen: Zwangsvollstreckungsrecht von A-Z

Anwalt für Zwangsvollstreckungsrecht: Beratung per Telefon oder online

Sie wollen wissen, was Sie tun können, wenn Ihnen ein Vollstreckungsverfahren droht? Welche Vollstreckungsmaßnahmen es überhaupt gibt und was Sie im Falle eine Pfändung oder Zwangsversteigerung beachten sollten? Ein Anwalt kann ihnen bei diesen hochbrisanten Fragen helfen. Denn auch bei einer drohenden Zwangsvollstreckung können Sie Rechtsbehelfe einlegen oder eine Vollstreckungsabwehrklage einreichen.

Da diese Vorgänge aber Ihre Privatsphäre extrem einschneiden können  und oftmals an juristische Feinheiten geknüpft sind, lohnt es sich, direkt Rücksprache mit einem Anwalt zu halten. Das können Sie ganz einfach tun, indem Sie Kontakt mit den selbstständigen Kooperationsanwälten der Deutschen Anwaltshotline aufnehmen. Erfahrene Rechtsanwälte schätzen Ihre individuelle Situation ein und geben Ihnen Rechtsrat, der direkt auf Sie und Ihr Problem zugeschnitten ist.

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