Zwangsversteigerung: Das gilt es zu beachten

Die Immobiliarversteigerung bietet häufig die Möglichkeit, günstig an ein Objekt zu gelangen. Wir klären, was es zu beachten gilt.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Was kann versteigert werden?

Grundbesitz im Sinne des Zwangsversteigerungsrechts ist:

  • Grundstücke (bebaut oder unbebaut)
  • Wohnungseigentum ( Eigentumswohnungen)
  • Erbbaurechte
  • Teileigentum

Wann kommt es zu einer Immobiliarversteigerung?

Vor allem bei der Erbauseinandersetzung und im Rahmen einer Scheidung werden häufig Immobilien versteigert, wenn sich die Beteiligten nicht auf einen freihändigen Verkauf einigen können.

Wo können Sie sich über zu versteigernde Immobilien informieren?

Jedes Amtsgericht verfügt über eine Gerichtstafel, an die der Termin und die Grundstücksbezeichnung anzuheften sind. Weiterhin werden derartige Informationen u.a. in der örtlichen Tageszeitung veröffentlicht ( ca. 3 Wochen vor dem Termin ). Daneben gibt es Firmen, die Listen mit den Terminen anbieten.

Immobiliarversteigerung: Das sollten Sie beachten

Sollten Sie Interesse an dem Erwerb einer Immobilie durch eine Zwangsversteigerung haben, so sollten Sie das hierzu gefertigte und beim zuständigen Amtsgericht ausliegende Verkehrswertgutachten studieren. Sie erhalten so ggf. wertvolle Informationen über das Versteigerungsobjekt. Auch ist es wegen eines Mindestgebots aufschlussreich, ob schon Zwangsversteigerungstermine zu dem Objekt stattgefunden haben.

Das Mindestgebot soll vor einer Verschleuderung des Grundstücks schützen. Beträgt nämlich im Versteigerungstermin das Höchstgebot weniger als 7/10 des Verkehrswerts, kann ein Berechtigter, dessen Anspruch ganz oder Teilweise durch die Zwangsversteigerung nicht gedeckt ist, einen Antrag auf Zuschlagsversagung beantragen. Wird zudem die 5/10 Grenze nicht erreicht, muss der Zuschlag versagt werden.

Zwangsversteigerung: Beratung durch einen Anwalt

Wenn Sie konkrete oder allgemeine Rechtsfragen zur Zwangsversteigerung haben, etwa zum Terminablauf, zu Besichtigungsrechten oder zu den anzuwendenden Gesetzen, so helfen Ihnen unsere selbstständigen Kooperationsanwälte sofort per Telefon weiter.

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