Zinsschaden

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Zinsschaden - Infos und Rechtsberatung

Beim Zinsschaden handelt es sich um den Geldbetrag, der dem Inhaber einer Forderung entgeht, weil er den beanspruchten Geldbetrag nicht zinsgünstig anlegen kann.

Ein Zinsschaden liegt aber auch dann vor, wenn ein Gläubiger selbst Zinsen zahlen muss, weil er nicht über den beanspruchten Geldbetrag verfügen kann.Anspruchsgrundlage für den Zinsschaden ist in der Regel der Verzug des Schuldners. Die Höhe des Zinsschadens ergibt sich aus § 288 Abs. 1 und 2 BGB. Dieser kann pauschal mit 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz bei Verbrauchergeschäften und 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz bei anderen Geschäften geltend gemacht werden. Der Basiszinssatz wird regelmäßig zum 01. Januar und 01. Juli eines Jahres festgelegt (§ 247 Abs. 2 BGB). Die Geltendmachung eines über die gesetzlichen Verzugszinsen hinausgehenden Zinsschadens ist möglich, muss dann jedoch konkret nachgewiesen werden.

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