Verzugsschaden

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Verzugsschaden: Welche Möglichkeiten Sie jetzt haben

Befindet sich der Schuldner in Verzug, ist er zum Ersatz des sich hieraus ergebenden Schadens verpflichtet.

Wann tritt ein Verzug ein?

Verzug tritt ein, wenn der Schuldner in vertretbarer Weise trotz Fälligkeit und Mahnung bzw. trotz Fälligkeit und kalendermäßiger Vereinbarung seiner Leistungsverpflichtung nicht nachgekommen ist. Dasselbe gilt, wenn der Schuldner seine Leistung zu Unrecht verweigert. Zu vertreten hat er Fahrlässigkeit oder Vorsatz.

Welche Möglichkeiten hat der Gläubiger bei Verzug des Schuldners?

Befindet sich der Schuldner in Verzug, kann der Gläubiger notwendige Maßnahmen ergreifen, die zur Verfolgung und Erfüllung seiner Ansprüche notwendig sind. Hierzu gehört beispielsweise der Verzugszins, also die Verzinsung des geschuldeten Betrages, da der Gläubiger den Betrag nicht zur Verfügung hat und diesen aus anderen Mitteln vorfinanzieren muss. Da er dies theoretisch auch aus angelegtem Geld tun könnte, gibt das Gesetz die Möglichkeit, pauschal zu verzinsen.
Darüber hinaus könnten die Kosten eines Anwaltes oder der gerichtlichen Geltendmachung des Anspruches als Verzugsschaden geltend gemacht werden. Auch entgangener Gewinn kommt infrage.

Verzugsschaden: Beratung durch einen Anwalt

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Kooperationsanwältinnen und -anwälte gerne zur Verfügung und geben Handlungsempfehlungen für Ihr weiteres rechtssicheres Vorgehen.


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