Werkliefervertrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Werkliefervertrag: So ist die Werklieferung gesetzlich geregelt

Ein Werklieferungsvertrag ist ein Vertrag, der die Lieferung herzustellender oder zu erzeugender beweglicher Sachen zum Gegenstand hat. Hier finden gemäß § 651 S.1 BGB die Vorschriften über den Kauf gemäß §§ 433 ff. BGB Anwendung. Für nicht vertretbare Sachen werden gemäß § 651 S.3 BGB bestimmte Werkvertragsvorschriften für anwendbar erklärt. Nicht vertretbare Sachen sind dabei nicht austauschbare bzw. schwer anderweitig absetzbare Sachen, weil die Herstellung der Sachen gesonderten Bestellerwünschen angepasst wurde wie etwa Maßanzüge, Einbauschränke, Fenster und Türen mit Sondermaßen etc.

Beispiele für Werklieferungsverträge sind z.B. die Herstellung und Lieferung von Türen, die Herstellung, Lieferung und Montage einer Einbauküche usw.

Werkliefervertrag: Beratung durch einen Anwalt

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