Gasliefervertrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gasliefervertrag - Infos und Rechtsberatung

Ein Gasliefervertrag ist der Vertrag zum Bezug von Gas gegen Bezahlung durch ein Versorgungsunternehmen.

Die allgemeinen Bedingungen, zu denen Gasversorgungsunternehmen jedermann an ihr Versorgungsnetz anzuschließen und zu allgemeinen Tarifpreisen zu versorgen haben, sind in der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Gasversorgung von Tarifkunden (AVBGasV) geregelt.

Bei Sach- und Vermögensschäden des Kunden, die z.B. durch Unterbrechung der Gaslieferung entstehen könnten, haftet das Versorgungsunternehmen nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Zudem ist die Haftung betragsmäßig begrenzt. Bei einer Versorgung bis zu 50000 Abnehmern sind es bis zu 2.500 Euro je Schadensereignis.Für die Ansprüche zwischen Tarifkunden und Versorgungsunternehmen gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren, die mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Anspruch entstanden ist. Durch ein Sonderkündigungsrecht kann ein Verbraucher nach einer erfolgten Gaspreiserhöhung des Gasversorgers innerhalb einer bestimmten Frist den Gasvertrag kündigen. Er kann einen kostengünstigeren Lieferanten suchen und den Gasversorger wechseln. Ein Sonderkündigungsrecht ist das Recht zur Kündigung eines Vertragsverhältnisses aus wichtigem Grund wegen einer Veränderung der Konditionen eines Vertrages. Es kann immer dann geltend gemacht werden wenn der Vertragspartner einseitig die Versicherungsbedingungen ändert.

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