Verpfändungserklärung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Verpfändungserklärung: So ist das Pfandrecht gesetzlich geregelt

Der Begriff der Verpfändungserklärung betrifft das Pfandrecht an Rechten.

Das Pfandrecht an beweglichen Sachen wird durch Hingabe der Sache selbst begründet, mit dem Einverständnis, dass dem Pfandgläubiger ein dingliches Verwertungsrecht zusteht. Pfandrechte können an dinglichen, wie schuldrechtlichen Rechten zu Gunsten eines Gläubigers eingeräumt werden. Diese ihm zustehenden Rechte kann der Schuldner etwa durch Vertrag an seinen Gläubiger verpfänden.

Das vertragliche Pfandrecht an Forderungen ist weitgehend durch die Sicherungsabtretung abgelöst worden. Von Bedeutung ist das Forderungs- und Wertpapierpfand allerdings noch im Bankwesen.

Die Bestellung des Vertragspfandrechts an Rechten richtet sich nach der Übertragungsform und unterliegt im übrigen der nach §§ 1274 Abs.1 S.2, 1280 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) verschärften Publizität. Das Pfand kann der Gläubiger anders als beim Sachpfand nicht wie regelmäßig durch öffentliche Versteigerung verwerten, insoweit ordnet § 1277 BGB die Vollstreckungsform als Regel an.

Verpfändungserklärung und Pfandrecht: Beratung durch einen Anwalt

Bei Fragen rund um die Verpfändungserklärung können viele schwierige Rechtsfragen auftauchen, die häufig nur nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen durch einen erfahrenen Rechtsanwalt beantwortet werden können. Daher sollte Sie für eine telefonische Beratung Ihre Unterlagen vorliegen haben.

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