Verjährungsunterbrechung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Verjährungsunterbrechung - Infos und Rechtsberatung

Unter Verjährung versteht man im Zivilrecht das Recht des Schuldners, die Leistung an den Gläubiger mit der Begründung, dieser habe zu lange mit der Geltendmachung seines Anspruchs gewartet, zu verweigern.

Unabhängig von diesem Recht besteht der Anspruch weiter. Der Gläubiger kann den Schuldner also auch nach Ablauf der Verjährungsfrist auffordern, den Anspruch zu erfüllen. Der Schuldner hat lediglich die Möglichkeit, sich unter Hinweis auf den Zeitablauf zu weigern, diesen Anspruch zu erfüllen. Aus dem Umstand, dass sich der Schuldner auf die Verjährung ausdrücklich berufen muss, folgt, dass der Schuldner, vergisst er dieses und erfüllt stattdessen die Forderung, im Nachhinein seine Leistung nicht zurückverlangen kann. Die regelmäßige Verjährung für die meisten Ansprüche beträgt 3 Jahre. Das Gesetz enthält jedoch eine Reihe von kürzeren Verjährungsfristen. Der Lauf der Verjährung kann unterbrochen werden, wenn die Parteien sich z.B. in Verhandlungen über die Forderung befinden. Die Zeit, in der verhandelt wird, wird dann bei der Berechnung der Verjährungsfrist nicht mitgerechnet. Gleiches gilt z.B. für Ansprüche, die ein Ehegatte gegen den anderen hat, für die Zeit, während derer die Ehe besteht.

Aus der Erfahrung, dass sich Fragen zur Verjährung nie pauschal beantworten lassen,ist es empfehlenswert, anwaltlichen Rat einzuholen. Bitte halten Sie eventuell vorhanden Unterlagen wie z.B. Schriftverkehr oder Verträge bereit, wenn Sie Fragen zur Verjährung haben.

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