Verjährung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Verjährung: Was es bei der Berufung auf Verjährung zu beachten gilt

Aufgrund von gesetzlichen Regelungen sind nach einem bestimmten Zeitablauf bestimmte Rechte nicht mehr durchsetzbar.

Diese Rechte sind verjährt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Anspruch nicht mehr besteht, sondern lediglich, dass er rechtlich nicht mehr durchsetzbar ist.

Berufung auf Verjährung

Daher muss man sich auf die Verjährung auch berufen, sie wird nicht automatisch vom Gericht berücksichtigt. Der BGH hat entschieden, dass die Berufung auf die Verjährung (=Einrede der Verjährung) aber auch gegen Treu und Glauben verstoßen kann. Das bedeutet, dass in gewissen Fällen überhaupt keine Verjährung stattfindet.

Verjährungsfrist

Die regelmäßige Verjährungsfrist richtet sich nach § 195 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), wonach die Verjährungsfrist drei Jahre beträgt. In der Regel beginnt diese Regelverjährung zum Ende des Jahres in der der verjährende Anspruch entsteht. Daneben gibt es aber noch andere Verjährungsfristen, die bis zu 30 Jahren dauern können. Auch kürzere Verjährungsfristen gibt es. Neben dem Beginn der Frist, der Hemmung des Fristablaufs, der Unterbrechung einer Frist gibt es auch Regelungen für das Ende einer Frist.

Es empfiehlt sich in jedem Falle bei Verjährungsfragen einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Für eine erste Beratung und damit Klärung, ob in ihrem individuellen Fall bereits Verjährung bzw. die Durchsetzung ihrer Ansprüche nicht mehr möglich ist, stehen Ihnen die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline zur Seite. Bitte halten Sie hierzu alle Unterlagen bereit.


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