unerlaubte Handlung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Unerlaubte Handlung: Wann Schadensersatzanspruch besteht

Ein Geschädigter hat einen zivilrechtlichen Anspruch gegen den Schädiger aus unerlaubter Handlung gemäß § 823 BGB.

Dieser Schadensersatzanspruch besteht unabhängig von den strafrechtlichen Konsequenzen, die dem Schädiger zusätzlich drohen können. Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist gemäß 823 Abs.1 BGB dem anderem zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Die Haftung von Minderjährigen ergibt sich aus § 828 BGB. Unter 7 Lebensjahren ist das Kind für einen Schaden nicht verantwortlich, unter 10 Jahren nicht für Schäden, die bei einem Unfall mit einem Kfz, Schienenbus oder einer Schwebebahn nicht vorsätzlich verursacht wurden. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die persönliche Einsichtsfähigkeit des Heranwachsenden in die schädigende Handlung entscheidend. Nach § 832 BGB können jedoch die Aufsichtspflichtigen für den entstandenen Schaden haften, falls sie ihrer Aufsichtspflicht nicht genügt haben.

Rechtsberatung durch einen Anwalt

Bei Fragen zum Schadensersatz aus unerlaubter Handlung und aus Verkehrsunfällen stehen Ihnen unsere Anwälte/innen gerne zur Verfügung. Halten Sie bitte für Rückfragen etwaige Unterlagen bereit.


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