Sorgfaltspflicht: Was Sie zu Sorgfalt und Fahrlässigkeit wissen müssen

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Die Sorgfaltspflicht spielt vor allem bei dem Begriff der Fahrlässigkeit im Bereich des Verschuldens eine Rolle.

Wann liegt Fahrlässigkeit vor?

Fahrlässigkeit ist definiert als das Außerachtlassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt, § 276 Abs.2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Diese Vorschrift definiert jedoch nur die leichte Fahrlässigkeit. Eine gesetzliche Definition der groben Fahrlässigkeit gibt es nicht. Grob fahrlässig handelt nach der Rechtsprechung, wer jene Sorgfalt außer Acht lässt, die jedem einleuchten muss. Diese Art der Fahrlässigkeit spielt z.B. bei der Reisegepäckversicherung eine entscheidende Rolle. Bei grobfahrlässig entstandenem Schaden haftet die Versicherung nicht. Im Falle der Arbeitnehmerhaftung für bei Arbeit verursachte Schäden unterscheidet die Rechtsprechung außerdem noch zwischen leichter und mittlerer Fahrlässigkeit. Man kann erhöhte Sorgfaltspflichten haben, z.B bei gefahrgeneigter Arbeit (z.B. Berufskraftfahrer).

Welches der richtige Sorgfaltsmaßstab ist und ob leichte, mittlere oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt, ist immer eine Frage des Einzelfalles.
Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die elbstständigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline.


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