Schenkungsurkunde

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Schenkungsurkunde - Infos und Rechtsberatung

Schenkung ist eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert, wenn beide darüber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt. Als Zuwendung in diesem Sinne ist jeder Vermögensvorteil zu verstehen, z.B. Sachen, Rechte oder der Erlass einer Schuld. Die Bereicherung muss aber unentgeltlich erfolgen, das heißt, es darf keine Verbindung mit einer Gegenleistung vorliegen. Möglich ist dagegen eine Schenkung unter Auflage.

Der Schenkungsvertrag, das heißt der Vertrag, durch den eine Leistung schenkweise versprochen wird, bedarf grundsätzlich der notariellen Beurkundung. Die notarielle Beurkundung ist allerdings nicht notwendig, wenn die Schenkung mündlich oder privatschriftlich erfolgte, aber bereits vollzogen wurde, d.h. das Geschenk schon übergeben wurde. In diesem Fall ist keine notarielle Beurkundung mehr erforderlich. Häufig erreichen unsere Anwälte/innen Fragen zum Beispiel zu den erbrechtlichen Folgen einer Schenkung, zur Wirksamkeit einer nicht notariell beurkundeten Schenkung oder zu den Möglichkeiten des Widerrufs einer Schenkung.

Aber auch Ihre Frage zu einem vielleicht ganz anderen Problem im Zusammenhang mit einer Schenkung kann sicher im Gespräch mit unseren Anwälten/innen geklärt werden.


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