Rechnungsnachzahlung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Rechnungsnachzahlung - Infos und Rechtsberatung

Eine Rechnungsnachzahlung ist notwendig, wenn der Rechnungsempfänger es versäumt hat, seine Rechnung ganz oder vollständig zu bezahlen.

Diese Nachzahlung hat dann erfüllende Wirkung nach § 362 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Allerdings kann der Rechnungsgeber eventuell bereits Verzugskosten geltend machen. Dies kann er, wenn entweder in der Rechnung ein konkretes Zahlungsziel genannt war oder wenn es eine offizielle Rechnung mit Rechnungs- und Umsatzsteuernummer war und 30 Tage nach Rechnungsdatum abgelaufen sind. Ist der Schuldner ein Verbraucher (§ 13 BGB), so gerät er nur dann nach der besagten 30-Tage-Regelung in Verzug, wenn er in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung auf diese Folgen besonders hingewiesen worden ist. In diesen Fällen bedarf es für den Eintritt des Verzuges auch keiner Mahnung (§ 286 Abs. 2 BGB) Erfolgt eine Nachzahlung nach einer Erhebung einer Klage, müsste der Kläger die Klage umstellen, mit dem Antrag, dass sich die Klage in der Hauptsache erledigt hat. Danach wird dann nur noch über die Zinsen und die Kosten entschieden. Hinsichtlich der Erfüllung ist entscheidend, wann der Gläubiger das Geld erhalten hat, bzw. wann es auf sein Konto gekommen ist.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!


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