Pfandschein

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pfandschein - Infos und Rechtsberatung

Unter einem Pfandschein versteht man das Schriftstück, dass jemand ausgehändigt erhält, der einen Wertgegenstand (Pfand) einem Pfandhaus verpfändet und dafür ein Darlehen (Pfandkredit) erhalten hat.

Gegen Rückgabe des Pfandscheines und Rückzahlung des Darlehens nebst Zinsen und Gebühren des Pfandleihers erhält der Verpfänder vom Pfandleiher den Wertgegenstand zurück. Bis wann spätestens die Rückzahlung zu erfolgen hat, wird vertraglich festgelegt. Verstößt der Verpfänder gegen diese Pflicht, kann der Pfandleiher sich durch den mittels Pfandverkauf erzielten Erlös befriedigen. Dies geschieht nach vorheriger Androhung durch öffentliche Versteigerung. Für das Darlehen haftet ausschließlich das Pfand. Erbringt die Versteigerung einen Erlös, der das Darlehen nebst Zinsen und Gebühren des Pfandleihers übersteigt, so erhält der Verpfänder den Überschuss ausgezahlt. Der Pfandschein ist ein Legitimationspapier. Wer den Schein vorlegt und das Darlehen zurückzahlt, erhält den verpfändeten Wertgegenstand ausgehändigt.

Die Anwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline beraten Sie gerne in allen Fragen zum Pfandschein. Halten Sie zugehörige Unterlagen bereit.

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