Mahnstufe

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Mahnstufe: Das sind die rechtlichen Konsequenzen für den Schuldner

Mit dem Begriff "Mahnstufe" wird regelmäßig ein gläubigerinternes System bezeichnet, um die Zahl und die Intensität der Mahnungen festzulegen.

Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich für den Schuldner?

Die rechtlichen Konsequenzen der einzelnen Mahnstufen für den Schuldner sind gering. Der Schuldner befindet sich bereits aufgrund der ersten Mahnung in Verzug. Seine rechtliche Stellung wird auch durch eine zweite oder dritte Mahnung nicht verändert. Nach den gesetzlichen Vorgaben kommt der Schuldner einer Leistung bereits ohne Mahnung in Verzug, wenn eine Leistungszeit nach dem Kalender festgelegt wurde, vgl. § 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). In diesem Fall könnte der Gläubiger sogleich Klage erheben. Er kann dann nicht nur seine begründete Forderung einklagen, sondern auch den ihm entstandenen Verzugsschaden, z.B. Kosten des Mahnverfahrens sowie Anwaltskosten.

Häufig sind in der Praxis von Firmen jedoch Mahnstufen vorgesehen, um eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zu Stammkunden aufrecht zu erhalten und ein bestehendes Vertrauensverhältnis nicht durch Klageverfahren zu belasten.

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