Gebrauchtwagenverkauf

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gebrauchtwagenverkauf - Infos und Rechtsberatung

Der Verkauf eines gebrauchten Fahrzeugs ist immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten.

Die gesetzlichen Regelungen sind die gleichen wie bei jedem Kaufvertrag (§§ 433 BGB). Entscheidend ist vorliegend, ob es sich beim Verkäufer um einen Verbraucher oder Unternehmer handelt. Dies ist vor dem Hintergrund entscheidend, da die rechtlichen Regelungen zur Haftung für Sachmängel davon abhängen. Ein Unternehmer kann die Haftung beim Gebrauchtfahrzeug nicht ausschließen, aber auf ein Jahr reduzieren. Dennoch gilt hier die Beweislastumkehr gemäß § 476 BGB, d.h. das Vorhandensein des Mangels bei Übergabe wird vermutet. Sie haben bei Vorliegen eines Sachmangels das Recht auf Nachbesserung, Minderung, Schadenersatz, usw.  Bei gebrauchten Fahrzeugen ist jedoch der Unterschied zwischen einem Sachmangel und Verschleiß zu machen. Bei einem Fahrzeug mit einem gewissen Alter und einer bestimmten Laufleistung kann auch ein vermeintlicher Mangel sich als Verschleiß herausstellen. Ist der Vertrag mit einer Privatperson geschlossen worden, ist in den meisten Fallen die Gewährleistung ausgeschlossen. In diesem Fall ist zu prüfen, ob es sich um einen versteckten Mangel handelt. Der Vertrag kann zudem der Anfechtung unterliegen (§§ 119 ff BGB). Zu beachten ist zudem, dass in einzelnen Fällen ein Unternehmern nur als (vermeintlicher) Vermittler auftritt. Hier ist zu prüfen, ob es sich nicht um ein sog. Umgehungsgeschäft handelt.

In diesen Fällen beraten Sie die erfahrenen Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline sehr gern!

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