Privatkauf

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Privatkauf - Infos und Rechtsberatung

Unter dem Wort Privatkauf versteht man gemeinhin ein Kaufvertrag zwischen zwei Privatleuten, d.h. ohne Beteiligung eines Unternehmers. Käufer und Verkäufer müssen Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sein.

Trifft dieser Umstand zu, haben die Parteien die Möglichkeit, das gesetzliche Gewährleistungsrecht wirksam aus diesem Vertragsverhältnis auszuschließen. Es erfolgt jedoch kein automatischer Ausschluss der Gewährleistung wie vielfach angenommen wird! Ansonsten gibt es bei diesem Vertrag keinerlei Besonderheiten. Es gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Die vertraglichen Hauptleistungspflichten (Übergabe der Kaufsache und Zahlung des Kaufpreises) stehen im Gegenseitigkeitsverhältnis. Kommt eine Partei seiner Pflichten nicht nach, hat die andere Partei entsprechende durchsetzungsfähige Ansprüche. Soweit nichts anderes vorgeschrieben ist, kann zwischen den Parteien alles vereinbart werden. Kaufgegenstand können Sachen aller Art sein.  Die Schriftform ist für diese Art von Vertrag nicht vorgesehen.  D. h. der Vertrag kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder auch online abgeschlossen werden und damit zustande kommen.

Bei Fragen stehen Ihnen die selbstständigen Kooperationsanwälte der DAHAG gerne zur Verfügung.

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