ideeller Schaden

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

ideeller Schaden - Infos und Rechtsberatung

Der Begriff des ideellen Schadens wird in der Literatur häufig mit dem Begriff des immateriellen Schadens vermischt oder synonym benutzt. Allgemein wird davon ausgegangen, dass damit der Schaden gemeint ist, der nicht Vermögensschaden, also die Einbuße von Vermögen, darstellt.

§ 253 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) regelt, dass Schaden, der nicht Vermögensschaden ist, nur in den durch das Gesetz bestimmten Fällen in Geld zu entschädigen ist. Bekanntestes Beispiel ist der in § 253 II BGB geregelte Anspruch auf Schmerzensgeld.

Das Gesetz sieht jedoch auch an anderer Stelle materielle Entschädigung für Schäden vor, die nicht Vermögensschäden sind. So beispielsweise der Entschädigungsanspruch des Reisenden wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit aufgrund von Vereitelung oder erheblicher Beeinträchtigung der Reise, die der Reiseveranstalter zu vertreten hat, § 651 f II BGB, und Ansprüche aufgrund einiger Regelungen außerhalb des BGB.

Da immaterielle Schäden im Gegensatz zu materiellen Schäden nicht messbar sind, ist bei der Festsetzung von Schadenersatzansprüchen vor allem die Rechtsprechung zu beachten. Allein aus diesen Gründen empfiehlt es sich dringend, vor der Geltendmachung immaterieller Schäden einen Rechtsanwalt aufzusuchen oder telefonisch Rat einzuholen.

Bei Fragen zum ideellen Schaden kontaktieren Sie die selbstständigen Kooperationsanwälte der DAHAG per Anruf oder E-Mail. Wir beraten Sie gerne.

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