Honorarverjährung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Honorarverjährung - Infos und Rechtsberatung

Durch das Gesetz zur Modernisierung des Schuldrechts gilt seit 2002 eine regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren für Honoraransprüche, zum Beispiel von Rechtsanwälten oder Ärzten, § 195 BGB.

Sie gilt auch für Ansprüche auf Zahlung eines Honorars, solange diese nicht rechtskräftig festgestellt sind (z.B. durch Urteil oder Vollstreckungsbescheid). Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger (also der, der das Honorar fordert) von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Bei Honorarforderungen dürfte der zweite Punkt in der Regel unproblematisch sein, so dass die Frist normalerweise mit Ende des Jahres zu laufen beginnt, in dem der Honoraranspruch entstanden ist. Wann der Anspruch entstanden ist, hängt vom Inhalt des geschlossenen Vertrages ab.

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