Honorarforderung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Honorarforderung - Infos und Rechtsberatung

Die Honorarforderung ist der aus einer freiberuflichen Leistung resultierende Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts gegen seinen (ehemaligen) Mandanten.

Die Honorarforderung wird durch schlechte anwaltliche Leistung nicht ausgeschlossen. Der anwaltliche Vergütungsanspruch, der sich in der Regel aus einem Anwaltsdienstvertrag herleitet, entfällt nicht wegen mangelhafter Dienstleistung, denn das Dienstvertragsrecht kennt keine Gewährleistung. Unter Umständen kann der Mandant den Anwaltsvertrag jedoch fristlos kündigen und Schadenersatz verlangen. Die Abtretung einer Honorarforderung an einen anderen Rechtsanwalt ist auch ohne Zustimmung des Mandanten wirksam. Seit einiger Zeit besteht eine anwaltliche Verrechnungsstelle, die anwaltliche Honorarforderungen in der Form des Factoring kauft. Die Zulässigkeit richtet sich nach § 49 b Abs. 4 BRAO (Bundesrechtsanwaltsordnung). Die Honorarforderung unterliegt der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem der Auftrag, d. h. die Tätigkeit des Anwalts beendet war. Näheres über die Fälligkeit der Vergütung und Hemmung der Verjährung folgt aus § 8 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz).

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