Handschenkung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Handschenkung: Das gilt es zu beachten

Die Schenkung ist in den §§ 516 ff BGB geregelt und stellt eine Zuwendung dar, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert.

Beide Parteien müssen sich darüber einig sein, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt.

Welche Formvorschriften gibt es für die Schenkung?

§ 518 BGB sieht für die Schenkung die Schriftform vor. Der Schenkungsvertrag muss von beiden Parteien unterzeichnet werden und notariell beglaubigt. Sollte die Schenkung unter einem Formmangel leiden, kann dieser aber geheilt werden, indem die Leistung erfolgt, d.h. bewirkt wird.

Was ist eine Handschenkung?

Die Übergabe des Geschenks ohne notariellen Vertrag nennt man auch Handschenkung. Dies ist insbesondere bei Geschenken zum Geburtstag oder zu Weihnachten der Fall.

Gibt es keinen Schenkungsvertrag und werden die geschenkten Sachen nicht nachweislich übergeben, kann es schwierig sein, die Schenkung nachzuweisen. Mit dem Problem haben häufig sich trennende Partner zu tun, u.a. weil geschenkte Sachen im gemeinsamen Haushalt bleiben und damit eine formelle Übergabe nicht nachweisbar ist. Die Rückabwicklung einer Schenkung ist nicht einfach, von daher sollten sich die Parteien und insbesondere der Schenkende über den Vorgang im Klaren sein.

Schenkungsrecht: Beratung durch einen Anwalt

Bei Fragen zum Schenkungsrecht beraten Sie die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail.


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