Güteantrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Güteantrag - Infos und Rechtsberatung

Der Güteantrag ist im Zusammenhang mit der Verjährung von Ansprüchen relevant und in § 204 I Nr. 4 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

Ansprüche unterliegen der Verjährung, d.h. mit Eintritt der Verjährung kann der Gläubiger die Leistung nicht mehr fordern bzw. der Schuldner darf einer solchen Forderung entgegentreten und die Erfüllung durch Erheben der entsprechenden Einrede verweigern. Diese Verjährung kann allerdings durch verschiedene Ereignisse unterbrochen oder wenigstens gehemmt werden. Weit verbreitet und die gebräuchlichste Maßnahme zur Hemmung/ Unterbrechung der Verjährung ist die Stellung eines Mahnantrages. Der Schuldner erhält dann einen Mahnbescheid und kann hiergegen widersprechen oder auch nicht. Eine weitere Möglichkeit die Verjährung zu unterbrechen, ist das oben genannte Güteverfahren. Die Hemmung der Verjährung durch Anbringung des Güteantrags dauert bis zur Erledigung des Güteverfahrens. Im Vergleich zum Mahnantrag ist der Güteantrag in der Regel kostengünstiger und schneller. Welche Handlungsoption im konkreten Fall die bessere Wahl ist, kann von einer Vielzahl von Faktoren abhängen.

Gerne helfen Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline bei der Abwägung der jeweiligen Optionen. Weiteres hierzu erfahren Sie von den Rechtsanwälten der Deutschen Anwaltshotline am Telefon und/oder auch in der E-mail-Beratung!


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