Gewährleistungszeit

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gewährleistungszeit - Infos und Rechtsberatung

Gewährleistungsansprüche verjähren beim Warenkauf regelmäßig in zwei Jahren und bei Bauwerken in fünf Jahren ab Gefahrübergang oder Abnahme. Darüber hinaus gibt es besondere Gewährleistungsfristen im Dienstleistungs-, Auftrags- und Reisevertragsrecht, die jeweils auf besondere Formen von Mängeln bezogen sind.

Schwierig ist die Beurteilung der Frage, inwieweit Gewährleistungszeiten zu Lasten von Verbrauchern abgekürzt werden dürfen. In Formularverträgen bzw. allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) wird das regelmäßig nicht zulässig sein. Eine Ausnahme kann nur im Einzelfall gelten, wenn der Verkürzung der Gewährleistungszeit beispielsweise ein besonders günstiger Preis entgegensteht und die Übernahme des Gewährleistungsrisikos damit angemessen bezahlt ist. Genaueres regeln §§ 305 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Eine Kürzung der Gewährleistungszeit ist jedoch möglich und üblich beim Kauf gebrauchter Gegenstände oder bei Kaufverträgen, die nicht Verbrauchsgüterkäufe darstellen. Auch der Ausschluss einer Gewährleistung ist möglich. Die Gewährleistungszeit kann aber auch durch Vertrag verlängert werden. Eine Verlängerung tritt ebenso aufgrund bestimmter tatsächlicher Umstände ein.

Näheres zu dem recht komplexen Thema Gewährleistungszeit erfahren Sie von den Rechtsanwälten der Deutschen Anwaltshotline.

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