Gefälligkeitsleistung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gefälligkeitsleistung - Infos und Rechtsberatung

Normalerweise beruhen Leistungen im Rechtsverkehr auf Verträgen.

Bei der Gefälligkeitsleistung ist das nicht so. Derjenige, der sich zu einer Gefälligkeit bereit erklärt, tut dies unverbindlich, d.h. er will damit keinerlei Verpflichtung eingehen. Dementsprechend hat der Empfänger der Gefälligkeitsleistung keine Rechte. Auch ist er zu einer Gegenleistung (Vergütung) nicht verpflichtet. Problematisch ist hier die Frage der Haftung im Falle eines Schadens.

Zwei Beispiele: Sie bitten jemanden auf dem Bahnhof, ein paar Minuten auf ihren Koffer aufzupassen, weil Sie vor der Abreise noch rasch eine Zeitschrift kaufen wollen. Die betreffende Person ist einverstanden, entfernt sich aber kurz von dem Koffer. Prompt wird er gestohlen.

Oder: Sie bitten einen Freund, Sie mit dem PKW zum Flugplatz zu bringen. Unterwegs verschuldet er einen Unfall, infolgedessen erreichen Sie das Flugzeug nicht rechtzeitig.

In beiden Fällen handelt es sich um Gefälligkeiten. Fraglich ist, ob die jeweilige Person gleichwohl für den entstandenen Schaden haftet.

Die Anwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline beraten Sie gerne zur Frage, ob nur eine Gefälligkeitsleistung vorliegt und ob trotzdem Schadenersatz verlangt werden kann.

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