Garantie Gewährleistung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Garantie Gewährleistung - Infos und Rechtsberatung

Unter Gewährleistung versteht man die gesetzliche Haftung für Mängel bei Abschluss eines Kauf- oder Werkvertrages.

Eine Garantie hingegen ist eine zusätzlich zur Gewährleistung übernommene freiwillige Verpflichtung eines Händlers oder Herstellers gegenüber dem Kunden. Die Garantie kann nach § 443 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) als Beschaffenheits- oder als Haltbarkeitsgarantie abgegeben werden. Wird sie von einem Unternehmer gegenüber einem Verbraucher (Verbrauchsgüterkauf) gewährt, so unterliegt sie den Sonderbestimmungen für Garantien nach § 477 BGB. Garantien werden zumeist zeitlich begrenzt und gewähren dem Käufer in der Regel einen Mangelbeseitigungsanspruch. Eine Herstellergarantie ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Gewährleistungsansprüche gegen den Verkäufer nicht mehr durchsetzbar sind, z.B. wegen Insolvenz. Im Falle der Gewährleistung haftet der Verkäufer oder Werkunternehmer für die Freiheit von Sach- oder Rechtsmängeln. Bei Kauf beginnt die Haftung des Verkäufers für Sachmängel bei Gefahrübergang (§§ 434 ff. BGB), also bei Übergabe an den Käufer. Die Verjährungsfrist dieser Mängelansprüche beträgt regelmäßig zwei Jahre. Ist der Vertrag zwischen einem Unternehmer und Verbraucher geschlossen (Verbrauchsgüterkauf), kann die gesetzliche Mängelhaftung nicht wirksam ausgeschlossen werden.

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