Gegenforderung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Gegenforderung - Infos und Rechtsberatung

Von einer Gegenforderung spricht man, wenn der Schuldner einer Leistung seinerseits von seinem Gläubiger eine Leistung verlangen kann.

Dabei handelt es sich um eine Zug-um-Zug-Leistung gemäß § 298 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), wenn der Schuldner nur gegen eine Leistung des Gläubigers zu leisten verpflichtet ist. Der Gläubiger kommt in Verzug, wenn er zwar die angebotene Leistung anzunehmen bereit ist, die verlangte Gegenleistung aber nicht anbietet. Stehen sich zwei dem Gegenstand nach gleichartige Forderungen - zumeist Geldforderungen - gegenüber, so kann die Aufrechnung gemäß §§ 387 BGB erklärt werden. Die Aufrechnung hat zur Folge, dass die beiden Forderungen, soweit sie sich decken, zu dem Zeitpunkt erlöschen, zu dem sie sich erstmals gegenüberstanden. Die Aufrechnung erfolgt nicht von selbst, sondern muss gegenüber dem anderen Teil erklärt werden gemäß § 388 BGB. Als Schuldner kann man gemäß § 273 BGB eine Zahlung verweigern, wenn man eine Gegenforderung geltend machen kann, die zuerst zu erfüllen ist. Beispiel: Ein Bauherr kann gegenüber der Vergütungsforderung des Bauunternehmers ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen, wenn (als Gegenforderung) noch Baumängel zu beseitigen sind.

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