Fälligkeiten

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Fälligkeiten - Infos und Rechtsberatung

Fälligkeit bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem der Gläubiger von dem Schuldner die Bewirkung der Leistung verlangen kann.

Dies kann die Zahlung eines Geldbetrages oder eine sonstige Leistung sein. Ist die Fälligkeit einer Leistung nicht vertraglich geregelt, so tritt diese in der Regel nach § 271 BGB sofort ein. Häufig bestimmt sich die Fälligkeit aber nach dem Kalender (Mietvertrag, Stromrechnung etc).
Wird eine Leistung trotz Fälligkeit nicht erbracht, kommt der Schuldner nach einer Mahnung in Verzug. In vielen Fällen tritt aber auch automatisch Verzug ein, wenn der Schuldner nicht leistet/zahlt, ohne dass es einer besonderen Mahnung bedarf, so bei Geldforderungen z.B. 30 Tage nach Zugang der Rechnung. Dies gilt bei Verbrauchern jedoch nur, wenn der Gläubiger den Schuldner in der Rechnung auf diese Folge hingewiesen hat. Der Zeitpunkt der Fälligkeit ist oftmals schwer zu bestimmen. Auch die Notwendigkeit oder Entbehrlichkeit einer Mahnung ist oftmals unbekannt. Welche Folgen hat so ein Verzug? Wer bezahlt den Anwalt?

Die auf Zivilrecht spezialisierten Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline helfen Ihnen gerne weiter. Unterlagen wie z.B. einen schriftlichen Vertrag sollten Sie parat halten.

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