Bürgschaftsvertrag

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich ein Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einzustehen. Hierbei kann die Bürgschaft auch für eine künftige oder eine bedingte Verbindlichkeit übernommen werden.

Die Möglichkeiten zur Gestaltung des Bürgschaftsvertrages sind zahlreich. Zulässig ist es, beispielsweise die Bürgschaft auf einen Höchstbetrag zu begrenzen oder auch auf einen Teil der Forderung des Gläubigers gegenüber dem Dritten.

Oft enthalten Bürgschaftsformulare den Verzicht auf wichtige Einreden, wie zum Beispiel die Einrede der Vorausklage aus § 771 BGB. Der Bürge kann daher in diesen Fällen die Befriedigung des Gläubigers nicht verweigern, mit dem Einwand, dass der Gläubiger eine Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner nicht zunächst ohne Erfolg versucht hat (Einrede der Vorausklage). Dieser Einwand ist ihm bei Verzicht auf die Einrede der Vorausklage verwehrt.

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