Bonitätsnachweis

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Bonitätsnachweis - Infos und Rechtsberatung

Unter Bonität (von lateinisch bonitas = Vortrefflichkeit) versteht man die Eigenschaft einer natürlichen Person oder von Unternehmen oder Staaten, aufgenommene Schulden zurückzahlen zu können (wirtschaftliche Rückzahlungsfähigkeit) und zurückzahlen zu wollen (Zahlungswilligkeit).

Wird also von einer Person oder einer Firma ein sogenannter Bonitätsnachweis verlangt, so heißt dies nichts anders, als dass diese Person oder das Unternehmen einen Nachweis bezüglich der wirtschaftlichen Rückzahlungsfähigkeit beizubringen hat. Ein solcher Bonitätsnachweis wird z.B. von Kunden eines Kreditinstitutes verlangt, wenn sie einen Kredit in Anspruch nehmen wollen. Das Kreditinstitut prüft anhand der eingereichten Unterlagen die Kreditwürdigkeit, d.h. das Risiko, dass der Kreditnehmer den Kredit nicht zurück zahlen kann. In der Regel wird ein Bonitätsnachweis auch dann von Kunden verlangt, wenn diese vorhaben etwas im Wege des Ratenkaufs oder über den Versandhandel zu erwerben. Als Beispiel für den Ratenkauf wäre hier der Kauf eines Kraftfahrzeuges oder eine ähnlich große Anschaffung zu nennen. Vermieter verlangen in manchen stark nachgefragten Regionen von Wohnungsinteressenten ebenfalls einen Bonitätsnachweis.

Für Fragen zum Bonitätsnachweis können Sie sich gerne unsere Anwältinnen und Anwälte der Deutschen Anwaltshotline wenden.

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