Bietsicherheit

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Bietsicherheit - Infos und Rechtsberatung

Die Bietsicherheit ist ein Begriff aus dem Zwangsversteigerungsverfahren für Immobilien.

Sie ist auf Verlangen der betreibenden Gläubiger zu leisten. Der anwesende Gläubiger-Vertreter kann die Sicherheit unmittelbar, nachdem Sie ein Gebot abgegeben haben, von Ihnen verlangen. Sie müssten dann sofort in der Lage sein, 10 Prozent des festgesetzten Verkehrswertes als Bietsicherheit nachzuweisen bzw. vorzulegen, § 68 ZVG. Sie können die Sicherheit in Form eines bestätigten Verrechnungsschecks eines Kreditinstitutes oder der Landeszentralbank, der mit einem Vermerk und einer Vorlagefrist von vier Tagen versehen sein muss, oder in Form einer unbefristeten, unbedingten, selbstschuldnerischen Bürgschaft eines zum Betreiben von Bankgeschäften berechtigten Kreditinstitutes leisten oder (seit dem 16.02.2007 möglich) Sie überweisen den Betrag der Sicherheitsleistung rechtzeitig vor dem Termin unter Angabe des Aktenzeichens auf das Konto des zuständigen Amtsgerichts. Die Sicherheitsleistung kann seit dem 16.02.2007 nicht mehr in bar erbracht werden.

Zu Einzelheiten stehen Ihnen die Anwältinnen und Anwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne zur Verfügung.


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