Aufwandsentschädigung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Aufwandsentschädigung - Infos und Rechtsberatung

Als Aufwandsentschädigungen bezeichnet man Vergütungen, die mit der Berufsausübung verbunden sind, in dem Sinne also notwendig sind, um die Leistung zu erbringen. Die Aufwandsentschädigung ist vom zivilrechtlichen Aufwendungsersatz, § 670 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) zu unterscheiden. Die Aufwandsentschädigung kann etwa die Erstattung von Reisekosten, Umzugskosten, Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung, Werkzeuggeld, Berufskleidung etc. sein.

Soweit solche Aufwandsentschädigungen an private Arbeitnehmer bezahlt werden, können diese unter Einkommensteuerbefreiungen fallen. Aufwandsentschädigungen aus öffentlichen Kassen bezeichnet man die Aufwandsentschädigung für Dolmetscher, ehrenamtliche Richter (Schöffen), Sachverständige oder Zeugen, die in einem Gerichtsverfahren benötigt werden. Auch nebenberufliche Übungsleiter, Erzieher oder für den nebenberuflichen Pfleger alter, kranker oder behinderter Menschen gibt es Aufwandsentschädigungen, die in gewissen Grenzen steuerfrei sind.

Ob und ggf. welche Aufwandsentschädigung in Ihrem Fall in Betracht kommt und wie Sie möglichst erfolgsaussichtsreich gegenüber dem Finanzamt argumentieren können, teilen Ihnen für Ihren konkreten Einzelfall gerne die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline am Telefon oder per E-Mail mit.


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