Sachverständigenentschädigung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Sachverständigenentschädigung - Infos und Rechtsberatung

Gem. § 413 ZPO (Zivilprozessordnung) regelt sich für Zivilprozesse die Sachverständigenentschädigung nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz.

Das Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz ist wegen der Modernisierung des Kostenrechts zum 01.07.2004 in Kraft getreten und hat das Zeugen- und Sachverständigenentschädigungsgesetz abgelöst. Dieses neue Gesetz stellt damit eine Art gerichtlicher Honorarordnung für Sachverständige dar. Die Höhe der Vergütung richtet sich dabei nach den Vergütungen, die sich nach Erhebungen der Industrie- und Handelskammern, sowie der freien Wirtschaft üblicherweise durchschnittlich ergeben. In der Praxis werden die Sachverständigenkosten selten hinterfragt, schon weil keine Partei vor der Erstellung des Gutachtens den Unmut des Gutachters auf sich ziehen möchte. Die Sachverständigenkosten sind vor allem bei niedrigen Streitwerten höher als alle anderen Kosten eines Verfahrens und können ein Vielfaches der Anwaltskosten betragen. Ohne Rechtsschutzversicherung bergen Verfahren, in denen Sachverständigenbeweis erhoben wird, damit stets ein großes finanzielles Risiko, sollte der Streit verloren gehen.

Bei Fragen zur Sachverständigenentschädigung wird Ihnen ein zugelassener Rechtsanwalt der Deutschen Anwaltshotline binnen weniger Minuten weiterhelfen können.

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