Kostenordnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Kostenordnung: So sind Gerichtskosten und Gebühren geregelt

Die Kostenordnung ist eine Vorschrift für Gerichtskosten und Auslagen, die in einem gerichtlichen Verfahren anfallen. Sie regelt Gebühren, die im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit anfallen und an den Staat zu entrichten sind.

Auszug aus der Kostenordnung

In den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit werden, soweit bundesrechtlich nichts anderes bestimmt ist, Kosten (Gebühren und Auslagen) nur nach diesem Gesetz erhoben.

Zur Zahlung der Kosten ist verpflichtet

  1. bei Geschäften, die nur auf Antrag vorzunehmen sind mit Ausnahme der Verfahren zur Festsetzung eines Zwangs- oder Ordnungsgeldes, jeder, der die Tätigkeit des Gerichts veranlaßt, bei der Beurkundung von Rechtsgeschäften insbesondere jeder Teil, dessen Erklärung beurkundet ist;
    1a. im Verfahren auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe der Antragsteller, wenn der Antrag zurückgenommen oder abgelehnt wird;
  2. bei Geschäften, die von Amts wegen vorgenommen werden, derjenige, dessen Interesse wahrgenommen wird.

Kostenschuldner ist ferner

  1. derjenige, dem durch eine gerichtliche Entscheidung die Kosten auferlegt sind;
  2. derjenige, der sie durch eine vor Gericht abgegebene oder dem Gericht mitgeteilte Erklärung übernommen hat;
  3. derjenige, der nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts für die Kostenschuld eines anderen kraft Gesetzes haftet;
  4. der Vollstreckungsschuldner für die notwendigen Kosten der Zwangsvollstreckung.

Kostenordnung: Beratung durch einen Anwalt

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