Honorarklage

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Honorarklage: Was Sie jetzt wissen müssen

Als Honorarklage wird die Klage des Rechtsanwalts gegen den eigenen Mandanten auf Zahlung der Rechtsanwaltsvergütung bezeichnet.

Rechtsanwälte haben die Möglichkeit - wie jeder andere Gläubiger einer Forderung auch - ihre Forderung durch Erhebung einer Klage auf Zahlung durchzusetzen. Daneben besteht für den Rechtsanwalt die Möglichkeit der Festsetzung der Gebühren gegen den eigenen Mandanten nach der Vorschrift des § 11 RVG. Kann eine Gebührenfestsetzung durchgeführt werden, besteht kein Rechtsschutzbedürfnis für die Erhebung einer Gebührenklage.

Der Rechtsanwalt ist hierbei auch berechtigt, zum Inhalt des Mandats zur Begründung der Honorarklage vorzutragen, obwohl er mit solch einem Sachvortrag die Verschwiegenheitsverpflichtung aus dem Mandat verletzt. Der Sachvortrag des Rechtsanwalts ist hierbei durch § 34 StGB gerechtfertigt. Andernfalls wäre es ihm nicht möglich, seinen Gebührenanspruch substantiiert vorzutragen.

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