Erkenntnisverfahren

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Erkenntnisverfahren: Zweck, Ablauf und gesetzliche Regelungen

Das Zivilverfahren untergliedert sich in zwei streng voneinander zu unterscheidende Phasen: Das Erkenntnisverfahren und die hieran anschließende Zwangsvollstreckung.

Was bezweckt das Erkenntnisverfahren?

Während die Zwangsvollstreckung der Durchsetzung gerichtlich festgestellter Ansprüche dient, hat das Erkenntnisverfahren die Aufgabe, das Bestehen eines Anspruchs zunächst in allgemeinverbindlicher Form festzustellen.

Wie ist das Erkenntnisverfahren gesetzlich geregelt?

Beide Teile des Zivilverfahrens sind in der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Allein die Zwangsvollstreckung bzgl. Grundstücken ist im sog. Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG) ausgelagert. Im Erkenntnisverfahren muss der Zivilrichter zuerst feststellen, welcher Sachverhalt vorliegt. Hiernach muss er auf den von ihm festgestellten Sachverhalt die Normen des materiellen Zivilrechts anwenden.

Erkenntnisverfahren: Beratung durch einen Anwalt

Viele Fragen an die Anwälte unserer Hotline drehen sich um den Themenkomplex Gericht/Prozess/Klage/Verfahren, wobei die Inhalte der einzelnen Telefonate höchst unterschiedlich sind, da ein juristischer Laie gerade im komplexen Umfeld des Prozessrechts meist keine anwendbaren Kenntnisse hat. Dabei kann hier Informationsmangel richtig teuer werden. Unsere Kooperationsanwälte helfen Ihnen gerne weiter, z.B. bei Fragen rund um die Zuständigkeit des Gerichts, Gerichtskosten, Prozessdauer und Fristen, Rechtsmittel, Berufung, Revision, Verfahrensfragen, Anwaltsgebühren, Erfolgsaussichten, Klageerhebung, Verfahrenseinstellung oder Streitwerte.


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