Reisegewerbeschein

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Reisegewerbeschein: Wann er notwendig ist und was es zu beachten gilt

Der juristisch richtige Begriff für Reisegewerbeschein ist Reisegewerbekarte.

Grundsätzlich besteht in Deutschland Gewerbefreiheit. Der Betrieb eines Gewerbes ist demnach jedermann gestattet, soweit nicht die Gewerbeordnung besondere Ausnahmen oder Beschränkungen festschreibt. Gegebenenfalls kann die Ausübung eines Gewerbes auch untersagt werden, zum Beispiel bei Unzuverlässigkeit.

Wer benötigt einen Reisegewerbeschein?

Wer ein Reisegewerbe betreibt, der benötigt nach den §§ 55 ff. Gewerbeordnung eine Reisegewerbekarte. Ein Reisegewerbe betreibt, wer gewerbsmäßig ohne vorherige Bestellung außerhalb seiner gewerblichen Niederlassung oder ohne eine solche zu haben u.a. Waren ankauft oder verkauft, Leistungen anbietet oder als Schausteller tätig ist. Er bedarf dann der Erlaubnis in Form der Karte. Diese kann Beschränkungen, Befristungen und Auflagen enthalten. Von dieser grundsätzlichen Pflicht gibt es Ausnahmen, bei denen Tätigkeiten auch ohne eine solche Karte erfolgen können, während bestimmte Tätigkeiten im Reisegewerbe auch verboten sind.

Reisegewerbeschein: Beratung durch einen Anwalt

Soweit sie Fragen zu Reisegewerbeschein bzw. (korrekter) zu Reisegewerbekarte haben, können diese von den im Handelsrecht oder im öffentlichen Recht tätigen Kooperationsanwälten der Deutschen Anwaltshotline beantwortet werden.

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