Hausgeldabrechnung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hausgeldabrechnung: Das gilt es zu beachten

Der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft hat nach Ablauf des Kalenderjahres gemäß § 28 WEG eine Jahresabrechnung/Gesamtabrechnung über die Einnahmen und Ausgaben zu erstellen und den Eigentümern in der ersten Hälfte des Jahres zu übermitteln.

Welche Informationen muss die Abrechnung enthalten?

Die Abrechnung muss eine geordnete überprüfbare Zusammenstellung der einzelnen Positionen enthalten. Bei den Ausgabenpositionen muss der jeweilige Verteilungsschlüssel angegeben werden. Notwendiger Bestandteil sind auch Angaben über die Bestandskonten, z.B. Instandhaltungsrücklage und Außenstände.

Die Abrechnung muss zudem den Eigentümern spätestens zwei Wochen vor der jährlichen Eigentümerversammlung zugehen. Ein weiterer notwendiger Bestandteil ist die Aufteilung des Ergebnisses auf die einzelnen Eigentümer (sog. Einzelabrechnungen) unter Berücksichtigung der Hausgeldvorauszahlungen.

Die Jahresabrechnung und die Einzelabrechnungen werden erst durch Beschluss der Eigentümerversammlung wirksam. Erst dann ist ein Nachzahlungsbetrag fällig oder muss ein etwaiges Guthaben ausgezahlt werden.

Hausgeldabrechnung: Beratung durch einen Anwalt

Die Kooperationsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline helfen Ihnen bei Fragen zur Hausgeldabrechnung gerne weiter. Halten Sie hierzu die Abrechnung bereit.


Einen Anwalt fragen  

Wohnungseigentumsrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Diese Anwälte beraten Sie gerne