Hausgeld

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Hausgeld: Was Sie zu Berechnung, Höhe und Zahlung wissen müssen

Wer eine Eigentumswohnung besitzt, muss gemäß § 16 Abs. 2 WEG (Wohnungseigentumsgesetz) die Lasten und Kosten des gemeinschaftlichen Eigentums zusammen mit den anderen Eigentümern tragen. Entscheidend ist der jeweilige Eigentumsanteil.

Was ist das Hausgeld?

Diese Kosten des Gemeinschaftseigentums sind das sogenannte Hausgeld, oft auch fälschlich als Wohngeld bezeichnet. Es setzt sich zusammen aus den allgemeinen Betriebskosten der Wohnanlage, den Kosten der Heizungsanlage, den Verwaltergebühren und den Instandhaltungsbeiträgen.

Es ist aufgrund des erstellten Wirtschaftsplanes an die Hausverwaltung zu zahlen, vgl. hierzu auch §§ 16 II,III WEG sowie § 28 WEG (Pflicht der Hausverwaltung, den Plan zu erstellen). Die monatlichen Hausgeldzahlungen an die Hausverwaltung sind bei vermieteten Eigentumswohnungen als Werbungskosten abzugsfähig. Das heißt, der Vermieter muss zwar die Mieteinnahmen versteuern, kann aber das Hausgeld von den Einnahmen abziehen.  

Hausgeld: Beratung durch einen Anwalt

In der telefonischen Rechtsberatung hören wir oft, dass die Verwaltung es versäumt, säumigen Hausgeldzahlern nachzugehen. Oft gehen diese Forderungen der Hausgemeinschaft verloren, weil die Schuldner irgendwann in Insolvenz gehen. Erörtern Sie am besten mit einem Rechtsanwalt, wie sie mit der Untätigkeit der Verwaltung umgehen können. Auch bei weiteren offenen Fragen zum Wohnungseigentumsrecht stehen Ihnen unsere Kooperationsanwälten gerne am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung.

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