Wohnungseigentumsgesetz

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Wohnungseigentumsgesetz - Infos und Rechtsberatung

Das Gesetz über das Wohnungseigentum (WEG) und das Dauerwohnrecht regeln im Falle einer entsprechenden formellen Teilung eines Grundstücks durch Teilungserklärung das Eigentum an den einzelnen Wohnungen (Wohnungseigentum) sowie an nicht zu Wohnzwecken genutzten Räumen, Grundstücksflächen oder Gebäudeteilen, an denen Gemeinschaftseigentum besteht.

Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind alle auf einem Grundstück errichteten Gebäude als wesentliche Bestandteile des Grundstücks anzusehen und stehen dem Eigentümer dieses Grundstücks gemäß § 94 BGB zu. Daraus folgt, dass an Gebäuden und erst recht an Wohnungen eigentlich kein selbständiges, vom Grundstück isoliertes Eigentum bestehen kann. Diese Regelung erwies sich aber als zu unflexibel. Nach dem Zweiten Weltkrieg zwang der Wohnraumbedarf dazu, Formen zu finden, wie Wohnraumsuchende an dessen Finanzierung beteiligt, zugleich aber auch einen realen Gegenwert erhalten konnten. Diese Möglichkeit wurde durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geschaffen.
Das Gesetz regelt insbesondere die Begründung des Wohnungseigentums (§§ 2 bis 9 WEG), die Rechtsverhältnisse der Wohnungseigentümer untereinander (§§ 10 bis 19 WEG) und die Verwaltung des Wohnungseigentums (§§ 20 bis 29 WEG).

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