Umlaufbeschluss

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Umlaufbeschluss: Das gilt es zu beachten

Soweit keine Eigentümerversammlung einberufen wurde, besteht die Möglichkeit im schriftlichen Verfahren einen sog. Umlaufbeschluss entsprechend § 23 Abs. 3 WEG zu fassen.

Bei dem Umlaufbeschluss müssen grundsätzlich alle Eigentümer schriftlich zustimmen, auch wenn in der Eigentümerversammlung die einfache Mehrheit ausreichen würde. Der Beschluss kommt erst zustande, wenn die letzte Zustimmung beim Verwalter eingegangen ist.

Für die Wirksamkeit eines Umlaufbeschlusses muss beachtet werden, dass eine wirksame Beschlussfassung eine unmissverständliche Initiative zur schriftlichen Universalentscheidung voraussetzt, die einer bloßen Aufforderung zu einer "Meinungsabgabe" nicht hinreichend deutlich zu entnehmen ist.

Weiterhin ist die Zustimmungserklärung im schriftlichen Beschlussverfahren widerruflich, bis der Beschlussinitiator das Zustandekommen des Beschlusses festgestellt und eine an alle Wohnungseigentümer gerichtete Mitteilung über das Beschlussergebnis veranlasst hat (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 08.06.2006, 4 W 82/06).

Umlaufbeschluss: Beratung durch einen Anwalt

Bei Fragen zur Wirksamkeit eines Umlaufbeschlusses stehen Ihnen unsere Kooperationsanwälte/-innen für WEG-Recht telefonisch zur Verfügung. Halten Sie bitte wenn möglich einschlägige Unterlagen zum Gespräch bereit.

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Wohnungseigentumsrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Homeoffice für Anwälte

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Coronavirus: Die wichtigsten Informationen

Sie haben rechtliche Fragen zur Corona-Pandemie? Hier finden Sie stets aktualisierte Informationen auf einen Blick.