Miteigentumsanteile

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Miteigentumsanteile: So regeln sie den Umgang mit Gemeinschaftseigentum

Der Begriff Miteigentumsanteil ist ein zentraler Begriff des Wohnungseigentumsrechtes. Darunter versteht man den rechnerischen Anteil am Gemeinschaftseigentum. Meistens werden die Anteile als Teile von 1.000 angegeben (Tausendstel).

Die Anzahl der Anteile sind die Grundlage für die Verteilung der Kosten des Gemeinschaftseigentums, § 16 Abs. 2 WEG. Oftmals wird die Kostenverteilung durch eine Teilungserklärung gesondert geregelt. Auch später haben die Eigentümer die Möglichkeit, die Verteilung der Betriebs- und Instandhaltungskosten anders als nach Miteigentumsanteilen zu berechnen, § 16 Abs. 3 WEG bzw. § 16 Abs.4 WEG.

Auch bei Beschlussfassungen in der Eigentümerversammlung spielt der Miteigentumsanteil eine Rolle. Beschlussfähigkeit ist nämlich nur dann gegeben, wenn mehr als die Hälfte der Miteigentumsanteile in der Versammlung vertreten sind. Gesetzlich hat jeder Wohnungs- oder Teileigentümer in der Versammlung zwar nur eine Stimme (Kopfprinzip), allerdings kann in der Gemeinschaftsordnung abweichend davon das Stimmrecht nach Miteigentumsanteilen festgelegt werden.

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