Haager Apostille

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Für Urkunden aus vielen Staaten ist wechselseitig eine Legalisation aufgrund völkerrechtlicher Verträge nicht erforderlich oder sie wird durch die "Haager Apostille" ersetzt.

Unter einer Apostille versteht man eine empfehlende oder beglaubigende Randbemerkung, die eine Nachschrift oder eine Urkunde beglaubigt.
Die "Haager Apostille" bestätigt ebenso wie die Legalisation die Echtheit einer Urkunde. Sie wird jedoch - anders als bei der Legalisation - von einer dazu bestimmten Behörde des Staates, durch den die Urkunde ausgestellt wurde, erteilt. Eine Beteiligung der Konsularbeamten des Staates, in dem die Urkunde verwendet werden soll, ist dann nicht mehr notwendig. Das Haager Übereinkommen ist anwendbar auf alle öffentlichen Urkunden mit Ausnahme von Urkunden, die von Konsularbeamten errichtet wurden, und Urkunden der Verwaltungsbehörden, die sich unmittelbar auf den Handelsverkehr oder auf das Zollverfahren beziehen.

Bei Klärungsbedarf, ob in Ihrem bestimmten Fall eine Legalisation erforderlich ist, oder eine Haager Apostille ausreichend, wenden Sie sich an unsere Kooperationsanwältinnen und -anwälte aus dem Ausländerrecht. Halten Sie alle notwendigen Unterlagen bereit.

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