Einfahrt

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Einfahrt: Wann ist die Einfahrt verboten und was droht bei Verstoß?

Die Einfahrt wird durch ein besonderes Verkehrszeichen verboten (Nr. 267, § 41 StVO - Straßenverkehrsordnung, kreisförmig rotes Schild mit weißem Balken). Es wird vor allem verwendet, um die Einfahrt in eine Einbahnstraße aus entgegengesetzter Richtung zu sperren.

Für wen gilt das "Einfahrt verboten"-Verkehrsschild?

Wenn kein Zusatzschild Ausnahmen von diesem Verbot zulässt, gilt dieses, abgesehen von Fußgängern, für alle Verkehrsteilnehmer. Das Verbot erstreckt sich auch auf ein Rückwärtsfahren, wobei ein rückwärts Einparken davon ausgenommen ist.

Mit dem Verkehrszeichen soll der Verkehrsfluss in einer Straße mit schmaler Fahrbahn oder hoher Verkehrsdichte erleichtert oder der Durchgangsverkehr reduziert werden. Des Weiteren kann es zur Reduzierung von Unfallgefahren oder Schaffung von zusätzlichem Parkraum dienen.

Das Verkehrsschild "Einfahrt verboten" alleine regelt aber nicht die zulässige Verkehrsrichtung hinter dem Schild (sog. unechte Einbahnstraße). Es wird nämlich nur die Einfahrt in die Straße verboten; befindet man sich bereits in der Straße, darf diese auch in beiden Richtungen benutzt werden. Wird das Verkehrsschild zusammen mit dem Einbahnstraßenschild Nr. 220 verwendet, so darf nur in der vorgegebenen Richtung gefahren werden.

Was droht bei Verstoß?

Wer das Verbotsschild als Kfz-Führer nicht beachtet, wird mit einer Geldbuße belangt. Auch Radfahrer müssen bei einer Missachtung des Einfahrtverbots Bußgeld zahlen. Liegt dabei eine Behinderung, eine Gefährdung oder ein Verstoß in Verbindung mit einer Sachbeschädigung vor, erhöht sich das Bußgeld.

Einfahrt: Beratung durch einen Anwalt

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