Widerrechtliches Parken

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Widerrechtliches Parken: Welche Konsequenzen drohen und wann Sie dagegen vorgehen können

Der öffentliche Verkehrsraum dient dem Gemeingebrauch. Daher ist das Parken grundsätzlich überall erlaubt, es sei denn, es bestehen besondere Parkbeschränkungen bzw. -verbote.

Wann ist das Parken verboten?

Diese Verbote können sich aus den §§ 1 Abs. 2, 12 und 13 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergeben. Im Gegensatz zum "Halten" (= kurzzeitige Fahrtunterbrechung) liegt ein "Parken" im Sinne der StVO dann vor, wenn der Fahrer sein Fahrzeug ohne die Möglichkeit des sofortigen Wegfahrens verlässt oder länger als 3 Minuten hält. Von einem widerrechtlichen Parken ist dann auszugehen, wenn die o.g. Vorschriften der StVO oder spezielle Verkehrszeichen (z.B. absolutes Halteverbot) das Parken in einem bestimmten Bereich verbieten.

Welche Konsequenzen drohen bei widerrechtlichem Parken?

Wer widerrechtlich parkt, handelt ordnungswidrig und muss mit einem Bußgeld sowie im Zweifel mit dem Abschleppen seines Fahrzeugs rechnen.

Widerrechtliches Parken: Beratung durch einen Anwalt

Wohl fast jedem Autofahrer sind im Zusammenhang mit Parkverstößen die unbeliebten "Knöllchen" bekannt. Dabei ist zu beachten, dass auch Parkwächter nicht unfehlbar sind und manchmal Formvorschriften nicht beachten oder schlicht einen Verstoß zu Unrecht aufschreiben. In solchen Fällen kann man gegen eine Verwarnung vorgehen.
Wann sich das lohnt, und welche Schritte dann zu unternehmen sind, wird täglich von unseren Verkehrsrecht-Anwälten per Telefon beraten. Auch Fragen zu Parkschäden werden immer wieder beantwortet. Bitte halten Sie evtl. vorhandene Papiere (Verwarnung, Bußgeldbescheid) bereit.


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