Fahren ohne Versicherungsschutz

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Fahren ohne Versicherungsschutz: Welche Konsequenzen drohen?

Gemäß § 1 des Pflichtversicherungsgesetzes (PflVG) ist jeder Halter eines Kraftfahrzeugs verpflichtet, für sich, den Eigentümer und den Fahrer eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursachten Schäden abzuschließen und aufrechtzuerhalten.

Ohne den Nachweis einer solchen Versicherung mittels einer eVB-Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) kann ein Kraftfahrzeug nach § 29a StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung) nicht zugelassen, sprich kein amtliches Kennzeichen zugeteilt werden.

Wird die Haftpflichtversicherung nach der Zulassung ersatzlos gekündigt, darf das Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum nicht mehr bewegt werden, sonst kann die Zulassungsstelle das Kennzeichen entziehen. Wer ab diesem Zeitpunkt weiterfährt, haftet zivilrechtlich für alle durch die Benutzung des Fahrzeugs entstandenen Schäden (so z.B. nach § 823 BGB).

Gemäß § 6 PflVG macht man sich beim Fahren ohne gültige Haftpflichtversicherung strafbar.

Fahren ohne Versicherungsschutz: Beratung durch einen Anwalt

Weiteres hierzu erfahren Sie von den Kooperationsanwälten der Deutschen Anwaltshotline!

Online-Rechtsberatung vom Anwalt

Kostenlos anfragen

Ablauf und Preise


Telefonanwalt werden

Werden Sie Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline AG:

  • Krisensicherer Umsatz
  • Rechtsberatung per Telefon
  • Homeoffice

Coronavirus: Die wichtigsten Informationen

Sie haben rechtliche Fragen zur Corona-Pandemie? Hier finden Sie stets aktualisierte Informationen auf einen Blick.

Online Rechtsberatung

Rechtsrat schwarz auf weiß. Handfester Rechtsrat per E-Mail.