Kfz-Versicherung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Kfz-Versicherung: Welche Versicherungen sollten Sie abschließen?

Der Begriff der Kfz-Versicherung umfasst verschiedene Versicherungen bei einem Kraftfahrzeug: die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Kaskoversicherung (Teilkasko/Vollkasko), die Insassenunfallversicherung, der Schutzbrief und die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung.

Welche Versicherungen sollte ich als Kfz-Halter abschließen?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung. Sie dient dem finanziellen Schutz von Unfallgeschädigten, indem sie die beim Gebrauch des versicherten Kraftfahrzeugs bei einem Dritten entstandenen Schäden ersetzt.
Daneben übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung auch die Abwehr unberechtigter Ansprüche.
Jeder Halter eines Kraftfahrzeugs (oder Anhängers) muss für sich, den Eigentümer und den Fahrer eine Haftpflichtversicherung zur Deckung der durch den Gebrauch des Fahrzeugs verursachten Personen-, Sach- und sonstigen Vermögensschäden abschließen und aufrechterhalten, um ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegen zu dürfen (§ 1 Pflichtversicherungsgesetz; kurz: PflVG).

Die anderen Versicherungen wie die Kasko- oder Insassenunfallversicherung sind freiwillig.

Wann besteht eine vorläufige Deckung?

Bei der Kraftfahrthaftpflichtversicherung ist die vorläufige Deckung (§ 9 Kraftfahrzeug-Pflichtversicherungsverordnung; kurz: KfzPflVV), die sich von der Rückwärtsversicherung (§ 2 Versicherungsvertragsgesetz; kurz: VVG) unterscheidet, von großer Bedeutung. Die vorläufige Deckung beginnt mit der behördlichen Zulassung des Kraftfahrzeugs oder bei einem bereits zugelassenen Fahrzeug mit der Einreichung der Versicherungsbestätigung bei der Zulassungsstelle und endet mit der Einlösung des Versicherungsscheins. Der Versicherer kann sich dabei vorbehalten, dass die vorläufige Deckung rückwirkend außer Kraft tritt, wenn der Versicherungsschein nicht innerhalb einer im Versicherungsvertrag bestimmten, mindestens zweiwöchigen Frist eingelöst wird und der Versicherungsnehmer die Verspätung zu vertreten hat.

Während die Kraftfahrthaftpflichtversicherung das Risiko, wegen eines Schadensereignisses gegenüber Dritte schadensersatzpflichtig zu werden, absichert, deckt die Kaskoversicherung das Kraftfahrzeug als versicherten Sachgegenstand.

Kfz-Versicherung: Beratung durch einen Anwalt

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