Teilschuld: Wer muss für den Schaden aufkommen?

Von einer Teilschuld spricht man unter anderem dann, wenn an einem Unfallereignis, der häufigste Fall ist der klassische Verkehrsunfall, die alleinige Schuld nicht bei einem Beteiligten zu finden ist, sondern alle Unfallbeteiligten sich in irgend einer Art und Weise eine Mitwirkung am Unfall zurechnen lassen müssen.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Wer haftet für Schäden?

Die Teilschuld führt sodann dazu, dass jeder Beteiligte eine gewisse Schadensquote des Schadens tragen muss. Hierbei ist zu beachten, dass jeweils nach dem Grad der Teilschuld, der quotale Anteil des gegnerischen Schadens getragen werden muss, also nicht etwa bei Haftungsteilung jede Seite ihren Schaden selber trägt. Dies kann, bei unterschiedlichen Schadenshöhen, trotz Haftungsteilung zu deutlich unterschiedlichen Haftungssummen führen.

Oftmals wird von der Versicherung des Schädigers zunächst eine Teilschuld angenommen, welche sich dann im folgenden Haftungsprozess als nicht haltbar herausstellt.

Teilschuld: Beratung durch einen Anwalt

Die Kooperationsanwältinnen und Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline beraten Sie gerne in Fragen der Teilschuld, insbesondere ob eine solche angenommen werden muss oder aber, welche Höhe nach der Rechtsprechung angemessen erscheint.

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