Ehrenamt: Wann darf ein Ehrenamt vergütet werden?

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Ein Ehrenamt ist heute weitgehend gleichbedeutend mit Begriffen wie Freiwilligenarbeit oder bürgerschaftliches Engagement. Beispiele für ein Ehrenamt sind z.B. Schöffen, Schiedsleute, gerichtlich bestellte Betreuer, Mitglieder von Betriebsräten, Personalräten u. ä., aber auch im Bereich des Vereinswesens spielt das Ehrenamt eine zentrale Rolle. Zur Übernahme eines öffentlichen Ehrenamtes (etwa Schöffen) können Bürger gesetzlich verpflichtet werden. Sie erhalten dann eine gesetzlich festgelegte Aufwandsentschädigung und obligatorische Arbeitsfreistellung.

Darf die Arbeit in einem gemeinnützigen Verein bezahlt werden?

In gemeinnützigen Vereinen müssen die Beteiligten nicht ausschließlich ehrenamtlich tätig sein. Mitglieder und auch der Vorstand können für ihre Arbeit bezahlt werden - aber nur, wenn die Satzung dem nicht entgegen steht. Ein Sonderfall bei Vergütungen an Mitarbeiter in gemeinnützigen Vereinen ist die sogenannte Übungsleiterpauschale. Sie gilt für bestimmte nebenberufliche pädagogische und künstlerische Tätigkeiten und in der Alten-, Kranken und Behindertenpflege. Seit 2007 gibt es außerdem eine steuerfreie Ehrenamtspauschale von 500 Euro pro Jahr.

Von Interesse: die Ehrenamtspauschale und das Satzungsrisiko

Ehrenamt: Beratung durch einen Anwalt

Wenn Sie ein Ehrenamt übernehmen möchten und hierzu rechtliche Fragen haben, so stehen Ihnen die erfahrenen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.


Einen Anwalt fragen  

Vereinsrecht: Persönliche Rechtsberatung vom Anwalt

  • Einfach und verständlich
  • Ohne Termin
  • Rechtssicher
*1,99€/Min inkl. USt. aus dem Festnetz. Höhere Kosten aus dem Mobilfunk.

Diese Anwälte beraten Sie gerne